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Infos zum Thema Schokoticket


Schülerbeförderung in Rees
 
Verkehrsbetriebe: „Keine Alternative zum Schokoticket“
 
Jetzt ist das eingetreten, was schon längere Zeit befürchtet worden war: „Die Verkehrsbetriebe haben vor Kurzem den Beschluss gefasst, dass es keine Alternative zum „Schokoticket“ geben wird“, informiert Ludger Beltermann, Leiter des Fachbereiches Schule, Kultur und Stadtmarketing. „Das bedeutet, dass alle Schülerinnen und Schüler, die künftig weiterhin den Linienbus für die Fahrt zu Schule nutzen, das Schokoticket beantragen und abnehmen müssen.“ Davon betroffen sind die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen, die mit den Bussen der Linien 61/87 (Millingen, Empel), 95 (Haldern), 86 (Haffen, Mehr, Bislich) und 88 (Praest) fahren.
 
Die entsprechenden Anträge, die den betroffenen Kindern beziehungsweise deren Eltern in diesen Tagen zusammen mit einem Informationsschreiben der Stadt Rees zugeschickt werden, müssen am zweiten Schultag, Donnerstag, 23. August, in der jeweiligen Schule abgegeben werden. Für die Zeit, in der den freifahrtberechtigten Schülerinnen und Schülern das Schokoticket noch nicht vorliegt, können sie trotzdem die Linienbusse zur Schule nutzen, müssen allerdings zur Legitimation die alten Tickets mit sich führen. Das Schreiben der Stadt an die Eltern und weitere Informationen zum Schokoticket stehen auf der Internet-Seite der Stadt Rees unter www.stadt-rees.de im News-Bereich zur Verfügung.
 
Für das Schokoticket müssen die Eltern monatlich einen Eigenanteil in Höhe von zwölf Euro für das erste und sechs Euro für das zweite Kind bezahlen. Volljährige Schüler zahlen ebenfalls zwölf Euro, unabhängig von der Anzahl der Geschwisterkinder. Im Rahmen der Verhandlungen konnte erreicht werden, dass die Eltern den Eigenanteil nicht bereits ab August, sondern erst ab September dieses Jahres zu zahlen haben. Das Schokoticket berechtigt die Schülerinnen und Schüler neben den Fahrten zur Schule an 365 Tagen im Jahr auch zu Fahrten im gesamten VRR-Gebiet Nord.
 
Für die Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des sog. Schülerspezialverkehrs befördert werden, ergeben sich keine Änderungen, auch fällt hier kein Eigenanteil an.
 
Wie berichtet, hat die Stadt Rees bekanntlich alles unternommen, um die Einführung des Schokotickets für die Linienfahrschüler zu verhindern und alternative Angebote gefordert. Vor diesem Hintergrund ist es den Verantwortlichen im Rathaus auch gelungen, den Schülerinnen und Schülern beziehungsweise den Eltern mit dem Azubi-Ticket eine für die Eltern vorübergehend kostenfreie Alternative zu bieten, was zu Einsparungen in Höhe von 84 Euro bei einem Kind und 126 Euro bei zwei und mehr Kindern geführt hat. Da das Azubi-Ticket jetzt aber für den Bereich des Schülertransportes von den Verkehrsbetrieben abgeschafft wurde, gibt es keine Alternative zum Schokoticket.

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