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Presse-Information

Rees, 12. April 2012


Bürger können sich der Aktion wieder anschließen
 
Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner 
 
Die Stadt Rees setzt auch in diesem Jahr wieder auf die frühzeitige und vorbeugende Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner.
 
Ab Anfang Mai werden rund 500 Eichen im Reeser Stadtkern und in den Ortsteilen mit einem biologischen und für Menschen ungefährlichen Bekämpfungsmittel besprüht. Die Aktion beschränkt sich auf öffentliche Bereiche, die regelmäßig genutzt werden. Dazu zählen etwa Kinderspielplätze, Schulen oder Friedhöfe. Behandelt werden aber auch Eichen an Bushaltestellen und stark frequentierten Radwegen. „An weniger stark genutzten Straßen, Wegen und Plätzen, an denen mit Eichenprozessionsspinnern zu rechnen ist, werden Schilder mit entsprechenden Warnhinweisen und Verhaltensregeln aufgestellt“, ergänzt Frank Schlüter, Mitarbeiter der Abteilung Bauverwaltung und öffentliche Ordnung.
 
Bürger können sich der Aktion anschließen
Eine Fachfirma wird die Spritzaktion im Auftrag des Reeser Bauhofes durchführen. In diesem Zusammenhang haben Reeser Bürger die Gelegenheit, sich der Aktion der Stadt anzuschließen und auf eigene Kosten Eichen auf ihren Privatgrundstücken behandeln zu lassen. Interessenten können sich bis Freitag, 27. April, telefonisch unter Tel.: 02851 / 916720 oder per eMail andreas.boeing@stadt-rees.de an Andreas Böing wenden und mitteilen, welche Bäume behandelt werden sollen. Voraussetzung ist jedoch, dass die Bäume nicht höher als 30 Meter sind und in einer Entfernung von maximal 5 Meter zur Straße bzw. dem Gehweg stehen, da die Behandlung mittels eines Spezialfahrzeugs ausschließlich vom öffentlichen Verkehrsraum aus erfolgt. Nach Abschluss der gesamten Aktion werden den Bürgern, die Bäume auf ihren Privatgrundstücken haben behandeln lassen, die anteiligen Kosten vom Bauhofbetrieb der Stadt Rees in Rechnung gestellt. Die Kosten betragen 10 Euro pro gespritztem Baum zuzüglich einer einmaligen Bearbeitungsgebühr in Höhe von 10 Euro.
 
Die Stadt Rees und die beauftragte Firma bitten die Bevölkerung um Verständnis für diese Aktion. Schließlich sei es gemeinschaftliches Ziel, so Böing, Gesundheitsgefährdungen für die Bevölkerung zu vermeiden und die betroffenen öffentlichen Flächen auch während der Sommermonate gefahrlos nutzen zu können, denn die feinen Härchen der Eichenprozessionsspinner können beim Menschen nach Hautkontakt oder beim Einatmen zum Teil schwere allergische Reaktionen hervorrufen.
 
Für Fragen zum Thema Eichenprozessionsspinner und Bekämpfungsaktion stehen Andreas Böing unter Tel.: 02851 / 916725 und Frank Schlüter unter Tel.: 02851 / 51-158 zur Verfügung. Informationen zum Eichenprozessionsspinner sind auch hier zu finden.