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Skulpturenpark VII 2017 – 2020

 

„Heuschrecke“ Ernst Barten
 

Die Skulptur ähnelt einer Heuschrecke, die auf Rä­dern daherkommt. Sie ist aus landwirtschaftlichen und industriellen Fundstücken verschweißt. Die Eisenteile sind unbehandelt und rostig. Der Oxidationsprozess verändert die Oberfläche der Skulptur


Ernst Barten
Baerler Str. 92e, 47495 Rheinberg

e-Mail: info@schwarzer-adler.de, www.ernst-barten.de

 

 

Heuschrecke  von Ernst Barten

 

 

Eins oder doch nicht eins“ Stephan Goedecke

Dasselstraße 24, 50674 Köln
E-Mail: info@stephan-goedecke.de, www.stephan-goedecke.de

Größe der Skulptur: 150 x 150 x 280 cm, Edelstahl

Die beiden Figuren der Skulptur „Eins oder doch nicht eins“ aus dem Jahre 2017 sind als eine Einheit zu verstehen.

Das Material ist Edelstahl, die Höhe und das Gewicht betragen je 270 cm und 260 kg.

Das Thema dieser Arbeit behandelt die einander bedingenden Polaritäten in der Existenz.

Mann – Frau,

Tag – Nacht,

Sonne – Mond,

Ebbe – Flut,

Oben – Unten.

Die Liste ließe sich noch endlos fortführen.

Stellt man eine der beiden Figuren auf den Kopf, so erkennt man in ihr die Grundform der zweiten Figur in abgewandelter Weise.

Oberflächlich betrachtet scheinen die beiden Teile der Skulptur in ihrer Individualität voneinander getrennt.

Bei tieferem Schauen allerdings, zeigt sich in ihrer durch Positionswechsel veränderbaren Form, eine tiefe Gemeinsamkeit sowie eine bedingungslose Verbundenheit.

 

Stephan Goedecke

„Spiegeldolde“ Holger Hagedorn

Johann-Hermann-Weg 1a, 50259 Pulheim
E-Mail: hh@holger-hagedorn.de, www.holger-hagedorn.de

Größe der Skulptur:  600 x 120 x 120 cm, Edelstahl, Stahlrohr, Eichenholz

Auf einer hohen Säule befindet sich ein waagerechtes Trägerelement aus Stahl. Vier bewegliche Arrangements aus Edelstahlspiegelobjekten sind daran abgehängt. In ihnen spiegeln sich Details der Umgebung. In der Dunkelheit spiegelt die windkinetische Installation Lichtreflexe in die Umgebung.

Die abgehängten Arrangements von sich systematisch verkleinernden Kreise drehen sich durch den Wind auf und entdrehen sich sodann in die Gegenrichtung. So entsteht ein unrhythmisches Bewegungsspiel, die Plastik tanzt mit dem Wind.

Holger Hagedorn

 

„Der Reisende“ Yvonne Halfens

Schoolstraat 114, NL-6512 JJ Nijmegen
E-Mail: yhalfens@gmail.com, www.yvonnehalfens.nl

 

Größe der Skulptur: 75 x 83 x 44 cm, Aluminiumzement

„Nach dir sucht mein Gesicht“, ein Text aus einem Mönchsorden, ist ein Satz der Halfens beschäftigt. Dabei geht es um was man sieht und was man sehen lässt. Beides sind Teil der Identität des Menschen.

Yvonne Halfens

 

„Spiel mit Dreiecken“ Siegfried Helmstädter

Konstruktivistisches Objekt aus 8 mm starkem Stahlplatten in gleichschenkligen Dreiecken mit rostenden Oberflächen vertikal aufgebaut.


Siegfried Helmstädter
Neckarhauser Str. 64, 68535 Edingen

 

Spiel mit Dreiecken von Siegfried Helmstaedter

 

 

 

 

 

 

„WellenSicht mit Schatten“ Georg Janthur

Kielerstraße 29a, 42107 Wuppertal
E-Mail: georg@georg-janthur.de, www.georg-janthur.de

Größe der Skulptur: 380 x 35 x 35 cm, Beton, Schatten (gepflastert) 700 x 250 cm

Der speziellen Bedeutung von Wasser und seiner Bewegung Tribut zollend, und der Tatsache, darob das Ziel des sich fortbewegenden Gewässers nicht sichtbar ist, dient diese „Wellensicht-Stele“ als symbolischer Hinweis auf die Nachhaltigkeit eben dieses Wassers.

„…“Wellen kann man nicht betreten, wohl aber ihren Schatten“, d. h. die Materialisierung eines flüchtigen Augenblicks, dem Zusammenspiel von monumentaler Größe und tiefstehender Sonne!...“

 

Georg Janthur.

 

 

„Delfinium ferro“ Rob Logister, Amsterdam, NL

 „Delfinium ferro“ ist eine 30fache Vergrößerung eines Delfiniums (Rit­tersporn). Eine Pflanze wird vergrößert und umgesetzt in einem Material, das auf den ersten Blick nichts mit zarten Blütenblättern zu tun hat: harter Stahl. Und doch wirkt es natürlich und ungekünstelt. Die Blumen­skulptur lädt ein, die Natur mit anderen Augen zu sehen, wie durch ein Vergrößerungsglas. Eine Ver­größerung deren Schönheit und Detailreichtum das Überwältigende des Gewöhnlichen und Bekannten sichtbar macht. Die Umsetzung in Stahl fixiert die Vergänglichkeit des Vorbilds. Diese Skulptur nimmt keinen Bezug; die Wirklichkeit wird hier ein Bild der Phantasie.


Rob Logister
Schinkelstraat 14, NL-1075 TX Amsterdam

e-Mail: Logister@xs4all.nl , www.logisterart.nl

 

delfinium ferro von Rob Logister

 

 

„Geluk - Glück“ Roos Mannaerts

Smidspad 41, NL-5046 JA Tilburg
E-Mail: heeroos@home.nl, www.RoosMannaerts.nl

Größe der Skulptur: 45 x 38 x 22 cm, Bronze

Glück ist kein Ding, sondern ein Gefühl oder ein Traum, dass wir durch die Bildung Materie erreichen wollen, so dass unsere Träume wahr werden.

(Ein weibliches Porträt und Materie)

Roos Mannaerts

 

 

„molekulare Vase“ Jürgen Meister

Am Bierkeller 15, 41516 Grevenbroich
E-Mail: info@juergen-meister.de, www.meisterkunst.de


Größe der Skulptur: 185 x 110 x 110 cm, Stahl, Gletscherfindlinge

Die Form wird definiert durch Linien aus Rundstahl, die wie umschreibende Höhenlinien das Volumen andeuten. Punktuell sind Gletscherfindlinge an den Kreuzungen der Meridiane angebracht. Trotz der Offenheit der Form, kann sie als geschlossenes Ganzes gesehen werden. Assoziationen zu atavistischen Grundformen der Weiblichkeit, aber auch einer Vase sind zwingend.

Juergen Meister

 

 

„Zu zweit – mit Gepäck und der nötigen Übersicht“

Peter Nettesheim

Scharffensteinstraße 116, 51061 Köln
E-Mail: Peter.Nettesheim@netcologne.de, www.nettesheim.mynetcologne.de

 Größe der Skulptur:  240 x 70 x 70 cm, Robinienholz

Die Figurengruppe verweist durch ihre Bewegung im Raum auf das tägliche Unterwegssein mit einem gemeinsamen Ziel vor Augen. Dabei spielen die jeweils empfundene Belastung, das Gepäck und die Notwendigkeit, den Überblick und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, eine entscheidende Rolle.

Peter Nettesheim

 

 

„Lebensenergie“ Erika Post

Rockel 35, 48720 Rosendahl
 E-Mail: post@erikapost.de, www.erikapost.de

Größe der Skulptur:  300 x 80 x 80 cm, gebrannter Ton, Stahl

3 Stränge mit jeweils 7 Pyramiden aus Stahlstangen schlingen sich um eine Mittelstange. Nach oben abnehmend sind die 7er-Einheiten mit 4, 3 und 2 Tonkugeln gefüllt, deren Oberflächen rissig und brüchig sind. Assoziationen zu Molekülketten der DNS, der menschlichen Wirbelsäule sowie den 7-Jahres-Lebenszyklen sind mit dem Titel „Lebensenergie“ verknüpft. Die Tonkugeln stehen dabei für Energie, die „nach oben“ zwar abnimmt, dadurch aber auch mehr Leichtigkeit entstehen lässt.

Erika post

„Ventus femina – Frau im Wind“ Wolfgang Raber

Steigerweg 1, 66287 Quierschied
E-Mail: WolfgangRaber@t-online.de

Größe der Skulptur:  330 x 180 x 66 cm, Cortenstahl

Eine Frau, die sich mit aller Kraft gegen die Schwierigkeiten der Welt stellt.

Das Kreuz symbolisiert die Last, die auf den Schultern lastet und die man trotz Widrigkeiten überwinden kann. Der Rost steht für die Zeit, die Spuren und Narben hinterlässt, aber auch Verwandlung und Lebendigkeit ausdrückt.

Wolfgang Raber

„HANO“ Helga Sauvageot

Marienstraße 14, 76137 Karlsruhe
E-Mail: mail@sauvageot-art.de, www.sauvageot-art.de

Größe der Skulptur:  115 x 42 x 56 cm, Bronze, Edelstahl

Mein Hahn ist in Bronze gegossen. Die Technik, die ich bei dieser Art von Skulpturen anwende heißt das „Wachsausschmelzverfahren“. Die Arbeiten werden hierbei von Hand ziseliert und patiniert.

Beim Kreieren des Wachsmodels entstehen strukturelle Oberflächen, geprägt von Ecken, Kanten und Formen. Jeder Stoff hat seine eigene Individualität und bestimmt die jeweilige Komposition aufgrund seiner Beschaffenheit. Ich versetze mich während des Entstehungsprozesses in meine Figur und halte in entscheidenden Momenten inne, um kreative Lösungen zu finden. Mein Hahn zeigt Ausschnitte gesellschaftlicher Lebenswelten betrachtet mit subtil-humorvollem Blick.

Helga Sauvageot

 

„Tanzende Frau/La danza del fuoco – zu Deutsch

Der Feuertanz“ Federico Schiaffino

Recklingser Straße 24, 59514 Welver
e-Mai: eickmannsusanne@googlemail.com, www.schiaffino.de

Größe der Skulptur:  297 x 107 x 15 cm, Stahl schwarz lackiert

Der Feuertanz/La danza del fuoco

Der italienische Künstler Federico Schiaffino präsentiert mit dieser Silhouette eine aus seinem Werkzyklus „La Danza“ („Die Tanzenden“) stammende Stahlskulptur. Inspiriert vom Tanz, dem körperlichsten, sinnlichsten und flüchtigsten aller Künste entstand auch dieses Werk, dem die Fähigkeit innewohnt das Leben in all seiner Vielfalt aufzunehmen, es künstlerisch umzusetzen und über kulturelle Grenzen hinaus verstanden zu werden. Tanzend im Feuer lässt sie ihr volles Potenzial aufleben, an archaische Rituale erinnernd mutiert sie zur Metapher der Moderne.

Federico Schiaffino

„inGENious ant“ Urban Stark

Plaatweg 23, B-4721 La Calamine-Kelmis
 E-Mail: mail@UrbanStark.de, www.urbanstark.de

Größe der Skulptur: 160 x 160 x 80 cm, Eiche, Stahl

„inGENious“ nennt der Künstler Urban Stark eine Werkreihe, die sich mit möglichen Auswirkungen/Effekten der GENTECHNIK befasst. Ingenious – das englische Wort für „genial, erfindungsreich“ wird hier dazu herangezogen, das GENiale der Gentechnik unter die Lupe zu nehmen.

Hier eine übergroße Mutation der gemeinen Ameise.

 

Urban Stark Ameise

 „inGENious Poire Conférence“ Urban Stark

Plaatweg 23, B-4721 La Calamine-Kelmis
 E-Mail: mail@UrbanStark.de, www.urbanstark.de

Größe der Skulptur: 120 x 60 x 60 cm, Eschenholz

 „inGENious“ nennt der Künstler Urban Stark eine Werkreihe, die sich mit möglichen Auswirkungen/Effekten der GENTECHNIK befasst. Ingenious – das englische Wort für „genial, erfindungsreich“ wird hier dazu herangezogen, das GENiale der Gentechnik unter die Lupe zu nehmen.

 Hier eine übergroße Züchtung der belgischen Birne Poire Conférence.

  Urban Stark Birne  

Mehr Informationen, unter anderem auch über weitere Skulpturen in Rees, finden Sie in unserer Broschüre "Skulpturenrundgang durch Rees", die Sie kostenlos bestellen können oder hier als pdf Datei runterladen können.
 
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