Skultpurenpark 2009 - 2011
"Mythisch Paard No 8" Anita de BaaijDie Figur "Mythisch Paard No 8" stellt zwei Personen auf einem Pferd dar. Es ist hier nur der Rumpf des Tieres dargestellt um den Betrachter auf die Hauptfiguren hinzuweisen. Die Figuren schrecken vor etwas auf.
Anita de Baaij
Boterstraat 198, NL-5341 KR Oss
0031-412-640254,
anita@anitadebaaij.comwww.anitadebaaij.com
"Zusammenhalt" Ernst BartenZwei Eisenbiegen sind auf zwei Eisenröhren geschweißt. Zwischen den Bögen ist eine Eisenscheibe angebracht, die senkrecht gehalten wird. Die zwei unterschiedlichen Befestigungsstellen irritieren den Betrachter; sie halten die Scheibe im Gleichgewicht. Sie droht herüber zu rutschen
Ernst Barten
Baerler Str. 92e, 47495 Rheinberg
02844-2347,
info@schwarzer-adler.dewww.ernst-barten.de
"Mephistomönch" Birgit Bayer"Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust." Eine Seite der Plastik zeigt sich als Mönch, der seinen Körper mit dunkler Kutte verhüllt.
Der zweite ist ein gekröntes Haupt. Ein Arm hinter dem Rücken, hat er mit dem anderen seinen Königsmantel um sich geschlagen. Mit gesenktem Kopf scheint er Böses zu sinnen
Birgit Bayer
Hainbuchenweg 6, 51107 Köln
0221-864330,
bibay@gmx.dewww.bayerart.de
"Ohne Titel" Leendert ButhDas Objekt stellt ein Schiff dar, welches längs der Sonne fährt. Das Schiff ist aus schwarzem Granit. Trotz der unterschiedlichen Farben ist das Kunstwerk dennoch eine Gesamtheit im Material.
Leendert Buth
Handelsweg 27, NL-4387 PC Vlissingen
0031-118-612554,
leendert-buth@hetnet.nl
"Der Schritt nach vorne" Rolf-Günter FranzDer Torso wurde nach einem Entwurf aus Gips im Maßstab 1:5 aus drei mm dicken Stahlplatten gefertigt. Die mehr als sechzig Teilflächen der Außenseite wurden ausgeschnitten, zum Teil gebogen und zusammen geschweißt. Die gleichmäßige Farbe des Rostes auf der Figur wurde durch die Nutzung von Stahlplatten aus einem Produktionsgang im Hüttenwerk erreicht.
Die Figur stellt den Torso eines kraftvoll vorwärts schreitenden Menschen dar. Durch sie soll dem Betrachter Vertrauen in die Zukunft und ein beherztes Herangehen an die Aufgaben, die diese mit sich bringt, vermittelt werden.
Rolf-Günter Franz
Landwehr 10, 46509 Xanten
02801-3660,
rgfranz@t-online.dewww.artfranz.de
"Stahlbaum" Holger HagedornAuf einer nur einseitig befestigten Plattform erhebt sich die ca. 4 m hohe Edelstahlplastik aus dem Jahr 2005. Vier scheinbar in elegant tänzerischer Bewegung erstarrte Arme oder Äste deuten auf einen imaginären Mittelpunkt oder sind dabei sich zu entfalten?
Die Plastik ist eine Hommage an den baskischen Künstler Eduardo Chillida.
Holger Hagedorn
Johann-Hermann-Weg 1a, 50259 Pulheim
02238-55579,
hh@holger-hagedorn.de
"Beziehungen" Siegfried HelmstädterZweiergruppe; konstruktionisches Aluminiumobjekt (25 mm Stärke) mit diagonal versetzten quadratischen Fenstern und farbiger Buntglasfüllung. Die Stelen haben ein variables Wechselspiel von offenen und geschlossenen Oberflächen, die mit Metall-Lack beschichtet sind.
Siegfried Helmstädter
Neckarhauser Str. 64, 68535 Edingen
0621-471521,
hel-star@gmx.de
"Spiel mit 3-Ecken" Siegfried HelmstädterKonstruktionisches Objekt aus 8 mm starken Stahlplatten in gleichschenkligen Dreiecken mit rostenden Oberflächen vertikal aufgebaut.
Siegfried Helmstädter
Neckarhauser Str. 64, 68535 Edingen
0621-471521,
hel-star@gmx.de
"Aufrecht - angelehnt" Gunther HülswittDie konstruktiven Voraussetzungen sind bei der Skulptur „Aufrecht – angelehnt“ formbestimmend, obwohl sie einen anthropomorphen Ursprung hat. Ein flacher Winkel in leichter Neigung strebt nach oben und macht die Ausdehnung in den Raum kenntlich. Er wird von der unteren Winkelkonstruktion getragen, die gleich einem Spagat angeordnet ist. Auf ihr lastet das Gewicht der zwei aufstrebenden Balken. Durch das Anlehnen an eine Wand oder Mauer, sowie der Spreizung der unteren Winkel, entstehen Räume die von der Skulptur vereinnahmt werden. Die Arbeit „Aufrecht – anlehnt“ ist aus dem Stamm einer Eiche gesägt und besteht aus fünf konisch geschnittenen Vierkantbalken, die durch Dübel, Verschlitzung und Federzapfen miteinander verbunden sind und eine Einheit bilden.
Gunther Hülswitt
Motzfeldstr. 146, 47574 Goch
02823-3062,
gunther.huelswitt@gmx.net
"Dans met mij" Hendrike HuijsmansDas ca. 3 m hohe Kunstobjekt besteht aus Holz, Glas und Stahl. Es hat eine fröhlich tanzende Form und soll beim Betrachten ein stimmungsvolles Gefühl auslösen. Besonders bei schönem Wetter scheinen die Sonnenstrahlen durch das bunte Glas zu tanzen und gute Laune zu verbreiten.
Hendrike Huijsmans
Kaaidijk 9, NL-4471 PE Wolphaartsdijk
0031-64-6792258,
hendirke@hendrikehuijsmans.nlwww.hendrikehuijsmans.nl
"Staande gehelmd" Wim KlabbersDie Skulptur verbirgt das Gefühl in sich eingekapselt zu sein; von der eigenen Vergangenheit nicht los zu kommen. Die Vergangenheit holt einen, wenn man sie nicht abschütteln oder akzeptieren kann, immer wieder ein. Dieses Gefühl ist hier als aggressive Protektion umgesetzt.
Wim Klabbers
Sprokkelveld 19, NL-6596 DH Milsbeek
0031-48-5516347
"Delfinium ferro" Rob LogisterEine Pflanze wird vergrößert und umgesetzt in einem Material, das auf den ersten Blick nichts mit zarten Blütenblättern zu tun hat: Harter Stahl. Und doch wirkt es natürlich und ungekünstelt. Die Blumenskulptur lädt ein, die Natur mit anderen Augen zu sehen, wie durch ein Vergrößerungsglas. Eine Vergrößerung deren Schönheit und Detailreichtum das Überwältigende des Gewöhnlichen und Bekannten sichtbar macht. Die Umsetzung in Stahl fixiert die Vergänglichkeit des Vorbildes. Diese Skulptur nimmt keinen Bezug; die Wirklichkeit wird hier ein Bild der Phantasie.
Rob Logister
Schinkelstraat 14, NL-1075 TX Amsterdam
www.logisterart.nl
"Dichter-Krijger" Adje MartensDie aufrecht stehende Figur stellt einen Krieger dar. Er ist, wie ein Krieger, mit einem Speer und einem Schild bewaffnet. Aber auch eine Laute und ein Buch gehört zu seinen Waffen. Dieses verdeutlicht, dass nicht nur körperliche Gewalt oder Größe zum Sieg führen kann, sondern dass man auch mit geistiger Größe Schlachten gewinnt. Es kommt also im Leben nicht nur auf Kraft und Größe an, sondern auch an Verstand.
Adje Martens
Noorderhaven Z. z. t. o. 50, NL-9712 VL Groningen
0031-61-8151441
www.adjemartens.info
"Begegnung" Gisela MewesDie Installation „Begegnung“ kann die Möglichkeit menschlicher Begegnungen im Räderwerk der Gesellschaft verdeutlichen. Vier Figuren stehen in unterschiedlichem Abstand zu einander. Alle Teile sind in Bewegung. Sie schienen aufeinander zuzugehen. Wer in Bewegung bleibt, wie die Räder der Installation, kann auf seine Mitmenschen zugehen, kann sie wirklich sehen, ihnen zuhören, sie verstehen. Das ist der Beginn einer Kommunikation, die verständnisvolles, friedliches oder gar freundschaftliches und liebevolles Zusammenleben ermöglicht.
Der Aspekt unterschiedlicher Offenheit gegenüber anderen Menschen findet sich in der Gestaltung der beweglichen Teile in der Installation wieder.
Gisela Mewes
Bungelosenstr. 8, 31785 Hameln
05151-923533,
gilamewes@eb.dewww.giselamewes.de
"Junge Frau mit Kind" Peter NettesheimAngefertigt wurde die Figur für eine Folge von zwei Ausstellungen am Niederrhein. Der erste Standort war in Mönchengladbach - Rheydt in einem Kaufhaus in der Bekleidungsabteilung. Der zweite Standort war in Kevelaer in unmittelbarer Nähe der Wallfahrtskapelle. An einem Eckhaus stand die Figur auf Straßenniveau unterhalb einer Giebelmadonna.
Durch diese beiden wechselnden Standorte und durch die Tatsache, dass die Figur für beide Standorte ursprünglich gleichermaßen konzipiert war, wird deutlich, dass sich Standortbezüge und Mobilität als Charakteristika der konzeptuellen Ausrichtung ergänzen. Wenn dazu noch die Alltagsbeobachtungen einer jungen Frau hinzu kommt, die mit dem Kind auf dem Arm und Rucksack am Ateliertor in Köln stand und auf den Hof blickte wie aus Neugier und zu zeigen, was sie alles zu tragen hatte, wird das Zusammentreffen mehrerer Anlässe deutlich. Als Materialstück stand ein nicht allzu dickes Robinienstück zur Verfügung, das am oberen Ende in einer Astgabel endete.
Aus dem Stammstück entstand die Frauenfigur mit leichter Schrittstellung im Übergang zwischen Stehen und Gehen. Die dargestellte junge Frau ist unterwegs drinnen oder draußen. Das Kind auf ihrem Arm ist auch nicht still in einer repräsentativen Haltung dargestellt, wie dies häufig bei "Madonnen mit Kind" üblich ist, sonder eher in einer neugierigen Bewegung zur Seite hin so, wie sich der Ast der Robinie vom Stammstück fortbewegte.
Im Erscheinungsbild der Figur wird ebenso wie bei ihren wechselnden Standorten der Hinweis gegeben, dass alltägliche Wahrnehmungen, das Spiel mit psychologischen Momenten und inhaltlich geprägten Bedeutungsebenen in der Lage sind, existentielle Ebenen frei zu halten von übermäßiger Belastung durch mythologische Vorstellungen. Der Mythos "Mutter" wird herunter auf die Straße geholt und beweist im alltäglichen Umgang seine eigentliche Stabilität.
Peter Nettesheim
Scharffensteinstr. 116, 51061 Köln
0221-665748,
peter.nettesheim@netcologne.dewww.nettesheim.mynetcologne.de
"Rennradfahrer II" Peter Nettesheim
In der Kombination einer lebensgroßen Holzfigur mit einem Rennrad als Fundstück werden mehrere Aspekte eines künstlerischen Konzepts ins Bild gesetzt. Ein „objekt trouve“ und eine modellierte Figur korrespondieren als Gegensatzpaar miteinander.
Bei der Figur ist eine Bewegungsphase dargestellt. Der Ausschnitt aus einer Bewegung wird dauerhaft sichtbar gemacht. Das Rennrad verweist auf die Möglichkeit des Hin- und Herbewegens, der Mobilität. Bewegung wird als psychologischer Moment in der Figur erfahrbar.
Peter Nettesheim
Scharffensteinstr. 116, 51061 Köln
0221-665748,
peter.nettesheim@netcologne.dewww.nettesheim.mynetcologne.de
"Piranha" Joachim RödererDer Fisch in seiner stählernen Erscheinungsform, in seiner anatomischen Verwandlung und einem Ikarus verwandt vom Himmel in die Erde stürzend, ist für den Künstler ein Zeichen eines persönlichen wie auch kollektiven Bewusstseins- und Wahrnehmungswandels. Vom Himmel stürzend, das Gebein zu Eisen verdichten, in die Erde abtauchen: Drei Attitüden, die dem Fisch nicht zustehen. Das Paradoxe des Fisches lenkt das Auge ins nicht mehr Sichtbare, zur Bedeutung des Lebendigen
Joachim Röderer
Welsleber Str. 1, 39122 Magdeburg
0391-5036107,
jroederer@aol.comwww.jroederer.de
"Trojanischer Fisch" Joachim RödererVom Himmel stürzen, das Gebein zu Eisen verdichten, in die Erde abtauchen: Drei Attitüden, die dem Fisch nicht zustehen. Das Paradox des Fischs lenkt das Auge ins nicht mehr Sichtbare, zur Bedeutung des Lebendigen. In dieser Arbeit habe ich in der Tradition der kinetischen Kunst verschiedene technische und gestalterische Elemente zu einer neuen Einheit verbunden. Er beginnt zu „sprechen“ und gibt Geheimnisse scheinbar preis, nur um sich alsbald erneut zu verschließen. „Der erste, der erwacht, wird der Fisch sein. Auf dem Grunde des Spiegels werden wir eine sehr feine Linie bemerken, und die Farbe dieser Linie wird keiner anderen ähneln. Dann werden die anderen Formen erwachen. Allmählich werde sie sich von uns unterscheiden, allmählich werden sie uns nicht mehr nachmachen. Sie werden die Grenzen aus Glas oder Metall zerbrechen und dieses Mal wird man sie nicht besiegen. Vereint mit den Geschöpfen der Spiegel werden die Geschöpfe des Wassers kämpfen.“
Aus: Borge Luis Borges und Margarita Guerrero, Handbuch der fantastischen Zoologie, México 1957
Joachim Röderer
Welsleber Str. 1, 39122 Magdeburg
0391-5036107,
jroederer@aol.comwww.jroederer.de
"Ohne Titel" Marianne van Schaijk
Drei ineinander steckende Formen bestehen aus rostfreiem Stahl und Acrylart sind zusammen eine Einheit. Ohne die anderen Bestandteile würde sich kein harmonisches Ganzes ergeben.
Marianne van Schaijk
de Breautelaan 7, NL 5263 GB Vught
0031-73-6562944,
e.vanschaijk@planet.nlwww.acrylart.nl
"Der Wächter" Peter Paul StahnsDie Skulptur „Der Wächter“ ist aus schwarzem Granit gearbeitet. Die Symbolik des Wächters ist im Sinne des vorchristlichen Engels gedacht, der wie ein Cherub über den Menschen wacht.
Peter Paul Stahns
Xantener Str. 181, 47665 Sonsbeck
02801-985843
"Bevroren Klang" Peter van Tilburg“Bevroren Klang” ist eine räumliche Momentaufnahme von einem Tonfall. Der Ausgangspunkt des Künstlers ist, dass eine Skulptur die Betrachter berühren muss, muss beschlagnahmen. Es handelt sich um die persönliche Interpretation der Persönlichkeit und diese kann interessanter als die Wirklichkeit selbst sein. Das kann etwas wie die metaphysische Schönheit des Alltags sein. Inspiriert durch Malevich, Kandinsky und vor allem El Lissitzki, sucht der Künstler nach der idealen Form für das Kunstwerk. Seine Skulpturen sind überwiegend abstrakt.
Peter van Tilburg
Dr. P. C. de Brouwerlaan 1, NL-5081 SJ Hilvarenbeek
0031-13-5056234,
peter.vantilburg@etnet.nlwww.petervantilburg.nl
"König" Jürgen ZaunIn der Bildhauerei des Künstlers Jürgen Zaun steht der Mensch, die menschliche Figur im Mittelpunkt. Im weitesten Sinne arbeitet er figurativ, wobei er abstrahiert, reduziert und manchmal nur andeutet. Der Verlauf der Linien, die Haltung der Figuren, die Wahl des Materials und die Gestaltung der Oberfläche genügen – die Figur ist definiert.
So auch beim König – und er ist schwarz…
Jürgen Zaun
Kolpingstr. 33, 41462 Neuss
02131-50674,
J.Zaun@gmx.dewww.jzaun.de
Mehr Informationen, unter anderem auch über weitere Skulpturen in Rees, finden Sie in unserer Broschüre "Skulpturenrundgang durch Rees", die Sie kostenlos bestellen können.

Nähere Informationen hierzu erhalten Sie auch bei der
Stadt Rees
Fachbereich 4
Schule, Kultur und Stadtmarketing
Markt 1, D-46459 Rees
Telefon: 0 28 51/5 11 87 Fax:0 28 51/5 19 87
eMail:
jana.kelputt@stadt-rees.de