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"Rees - R(h)eines Vergnügen" - ein Gedicht

Rees am Rhein! "Res publica",
legt der Klang des Namens nah.
Doch mit `Roms` war`s längst vorbei,
da enstieg der Ort "dem Ei"

 

Eines wär` besonders schade:
Nutzt man nicht die Promenade,
schönste mit am `ganzen Rhein`! -
"Darf`s mal was zu Wasser sein?"

 

"Dennoch ist die Stadt apart -
"Rees" - die älteste Stadt der Art
`unten lang` am Niederrhein.
"Nun, dann schau`n wir doch hinein"!

 

Denn man kann hier mit den `Skippern`
plaudernd auf dem Fluss auch schippern.
Ist man wieder `angelandet`
gern in manch` Lokal man strandet.

 

Gerne bietet man hier an,
was man - kulturell grad - kann.
Künstler kommen zahlreich her,
"Zwiegespräch"(e) schätz man sehr.

 

Und natürlich viel gibt`s hier
tags und nachts auch an Quartier.
Bestens kann man dann dort liegen:
"R(h)eines" (Urlaubs-) Gasts "Vergnügen"!

 

Auch der Weltraum liegt zu Füßen:
Längs des Deichs Planeten grüßen.
Und der Sommer: "Extra lang",
manch` Event vom hohem Rang.

 

Das ist grad auch dann der Fall,
hat man `stark` den Fuß am Ball!
Auch ansonst viel Raum und Ort
bietet Rees für SPiel und Sport.

 

Weil man viel zu schützen hatte,
gibt`s so manche Kasematte.
Viel an Türmen - und Skulpturen,
"Wege satt" für Fahrradtouren.    

 

Rees ist auch dem Staat bekannt,
folglich "staatlich anerkannt"!
Denn man findet - ohne Hasten
vor hier r(h)ein des "Schatzes Kasten"!

 

Liegen Geister auf der Lauer,
nachts, am Rhein, am Rand der Mauer?
Sicher ist, sie schützt(e) fein
`s Leben - hier nur - nicht allein.

 

Kommt man ganz woanders her
treff` man einfach sich "Am Bär"! -
Soll der Tag ein schöner sein?
"Dann in Rees am Niederrhein!"

 

© 2008 Horst Paul Georg Radke
www.apropos-poesie.de